Casalmaggiore, Stadt in der ital. Provinz Cremona, am linken Ufer des oft übertretenden Po, 39 km im SO. von Cremona, hat große und schöne Kirchen, worunter die Kathedrale San-Stefano, genannt Zuccari, Paläste, Arkaden, ein Theater, Schulen, ein Collegio, ein Gymnasium, eine öffentliche und olti Druckereien, Hospital und Waisenhaus und zählt (1881) 3695, als Gemeinde 15 648 E. Die Stadt hat Fabriken von Thonwaren (Majoliken), Glas-, Leder⸗ und chem. Fabriken und treibt sorgfältigen Weinbau. Der Ort stammt aus dem 7. Jahrh.; 1012 erhielt er ein Kastell, Mauern und Türme, von denen noch Reste vorhanden sind, und wurde Grenzfeste der Cremoneser. Erst 1754 erhielt es durch Maria Theresia Stadtrechte. Caesalpinia L., Pflanzengattung aus der Familie der Leguminosen. Es sind Bäume oder kletternde Sträucher der Tropenländer mit doppelt gefiederten Blättern, traubig oder rispig angeordneten Blüten und schwammigen oder holzigen Gliederhülsen, welche 9 durch gefärbtes und zum Färben verwendbares Holz auszeichnen. Die Blüten bestehen aus einem kreuzförmigen, tief ½5 gen, hinfälligen Kelch, aus fünf genagelten Blumenblättern von ungleicher Größe, zehn gleich langen, langgestielten, aufsteigenden Staubgefäßen und einem aufsteigenden Stempel mit gefranster Narbe. Es gehören zu dieser Gattung C. brasiliensis 8270. und C. echinata Laml., beide in Südamerika heimisch, welche das Brasilien⸗-, Fernambuk- oder Rotholz liefern, C. Sappan L., in Hinterindien einheimisch, von welchem Baume das Sa ppanholz kommt, und C. coriaria Willd. in Westindien, deren unter dem Namen Dividivi oder auch Libidibi bekannte Früchte in Westindien zum Gerben des Leders gebraucht werden. Diese Früchte kommen auch vielfach von Caracas, Curacao aus in den europ. Handel.