Cedernholzöl, ein ätherisches Ol von dicklicher Konsistenz, wird durch Dampfdestillation des fein eraspelten Holzes von Juniperus virginiana, einer in Nordamerika wachsenden Ceder, gewonnen. In den Detes bedient man sch dazu vielfach der Abfälle dieses Holzes, welche sich bei der Bleistiftfabrikation ergeben. Es ist ein Gemenge zweier verschiedener Körper: Cedrên, einem flüssigen Kohlenwasserstoff Cis He, und einem starren Teil, Cedernkampfer oder Cedernstearopten CusHsO. Beide lassen dej durch Abkühlen, wobei das Ol erstarrt, und Pressen voneinander trennen. Das C. findet Verwendung in der Parfümerie.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 4, S. 100Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei