Chabas (Frangois), 25110 eb. 2. Jan. 1817 zu Briangon, war für den aufmannsstand bestimmt, studierte daneben alte und neue Sprachen und wandte sich später dem Studium der ägypt. Bieroglyphen zu, in deren Entzifferung er einen neuen, kritischen We 111 C. ist Mitglied mehrerer gelehrten esellschaften und Präsident des Departementalrats von Sabne-Loire. Seit 1874 gibt er die Zeitschrift „L'Egyptologien heraus. Außerdem veröffentlichte er: Une inscription historique du règne de Seti I (Chälon 1856), „Lo papyrus magique Harriso (1861), Meélanges égyptologiqueso (3 Bde., 1862—73), Recherches sur le nom égyptien de Théèbeso (1863), Les papyrus hiératiques de Berlino (1864), („Revue rétrospective à propos de la publication de la liste en Syrie, en Phénicie, en Palestine au quatornzième siègle avant notre èrer (1866), Les pastteurs en Egypter (1868) u. s. w. *—. Chabasit (von xaagtos, dem Namen eines Steins, welcher in den Orphischen Gedichten erwähnt wird), ein Glied der Mineralfamilie der Zeolithe, erscheint in dunarder; welche nach der üblichen Auffassung Rhom oäder sind, mit häufiger 3JZwillingsdurchkreuzung und einer Flächenstreifung „ parallel den Polkanten; nach Beckes neuern Untersuchungen sollen jedoch die Krystalle nur scheinbare „Rhomboêder und eigentümliche Sammelformen . trikliner Individuen sein. Das Mineral ist glas1• glänzend, farblos oder weiß, bisweilen etwas rötnlich, von Härte 4 bis 4,5 und Gewicht 2½1. Chedemisch ist es ein wasserhaltiges (etwa 21 Proz.) t. Kalt-Thonerdesilikat mit kleiner Kalimenge, doch lassen sich die zahlreich ausgeführten Analysen nur ezwungen auf eine einfache bihung. zurückführen. Salzsaure bewirkt völlige Zersetzung unter Abscheidung von schleimigem Kieselpulver. Der C. findet sich in Blasenräumen von Basalten, Phonolithen, Salerttand. B. auf den Farber, Island, in Schottland, bei Aussig, Oberstein, im Fassathal, auch in Drusen des harzer und bavenoer Granits, auf den Erzgängen von Andreasberg; als ganz jugendlicher Absatz aus Gewässern wurde er von Daubrée auf dem röm. Mauerwerke von Plombieres und Luxieul entdeckt.