Cinalba (auch Sinalda), auch Land von Ostimure genannt, ein Staat in Mexiko, am Calimördl. r Meerbusen, zwischen 22· 30 und 27° 30 nördl. Br. gelegen, hat ein Areal von 67152 akm und zählt (1880) 178527 C. C. ist im N. von Sonora, im O. von Durango und Chihuahua, im S. durch den Fluß Canas oder Bayöna gegen Xalisco begrenzt und wird in seinem ösl. Teile von den mexik. Cordilleren durchzogen. Der westl. Teil ist, wie das gegenüberliegende Alt⸗ oder Niedercalifornien, eine wenig fruchtbare Ebene, und der dürre Sandboden bedeckt sich nur in der Regenzeit mit Grün. In der Mitte der Landschaft zeigt sich jedoch der Boden ndoch Außer dem genannten Rio de las Canas ind noch der Rio de Culiacän und der Rio del Fuerte bemerkenswert. Das Klima ist angenehm und mild, nur an der Küste in der Regenzeit zum Teil ungesund; die Vegetation an den günstigen Stellen bedeutend und Ia allen Feld- und Gartenfrüchten, an Zucker, Tabak, Baumwolle, Feigen, Granatäpfeln u. s. w. Die Waldungen liefern Farbe- und Bauhölzer sowie mancherlei Harze und Droguen. Die Hauptbeschäftigung der Einwohner besteht in Viehzucht und in dem durch den Reichtum der Gebirge sehr begünstigten, aber nicht ordentlich betriebenen Bergbau. Haupthafen ist Mazatlan (s. d.). Die Hauptstadt, 1532 auf der Stelle der alten Aztekenstadt Hucicolhuacan gegründet, ist das alte Culiacän am gleichnamigen Flusse mit etwa 7878 E. Sie ist regelmäßig gebaut, Sitz des Bischofs und der Regierungs⸗ und Departementsbehörden und hat eine kürzlich restaurierte alte Kathedrale, ein neues, prachtvolles Seminar und eine mit den neuesten Maschinen ausgestattete Münze. Die — sehr betriebsame Stadt Cinalda am gleichnamigen Flusse ist im Sinken begriffen und hat nur noch 3000 C. C. wurde schon im 16. Jahrh. olonisiert. Unter der span. Herrschaft gehörte es mit Sonora und Ostimure als Intendanz Sonora zum Gouvernement Chihuahua und nahm 1824 als Mitglied des Mexikanischen Bundes den Namen Estado interior del occidente an; doch wurde C. durch Beschluß des Generalkongresses vom 13. Okt. 1830 als selbständiger Staat anerkannt. CEinuea, Den in Spanien, Provinz Huesca, entspringt in den mittlern Pyrenäen aus einem kleinen See am Fuße der Tres Sorores, welche die Franosen Taillon, Cylindre de Marboré und Tours du arboré nennen. Nachdem er einen mehr als 800 m dun w Wasserfall gemacht hat, fließt er in den Cir-Us von Bielsa, und durcheilt dann die Gradillas de Bielsa genannten Schluchten. Darauf nimmt er links den aus dem Gistauthale kommenden Cinquetta auf; dann bei Ainsa den rechts aus dem Brotothale kommenden Ara, und endlich links den ihn fast an Größe gleichenden Esera. Nach einem Lauf von 180 km ergießt sich der C. unterhalb Fraga in den Segre, nachdem er noch rechts den Alcanadre aufgenommen. Die reichlichen Wasser des C. speisen den wichtigen Bewässerungskanal von Tamarite. OCinchöna, s. Chinabaum.