FeedCisleithanien
GeschichteBrockhaus 1882

Cisleithanien oder Cisleithanischer Teil (die Reichshälfte diesseit der Leitha, des teilweisen Grenzflusses zwischen Ssterreich und Ungarn) ist der seit dem Ausgleich von 1867 im Gegensatz zu Transleithanien (Transleithanischer Teil oder Länder der Ungarischen Krone) zwar nicht offiziell, aber doch sonst allgemein gebräuchlich gewordene Gesamtname der im österr. Reichsrate vertretenen Kronländer der Esterreichisch-Ungarischen Monarchie (s. d.). C. umfaßt die ehemals zum Deutschen Bunde gehörigen Kronländer: Osterreich unter der Ens und ob der Ens, Salzburg, Steiermark, Kärnten, Krain, Ssterreichisch-Illyrisches Küstenland, Tirol mit Vorarlberg, Böhmen, Mähren und Schlesien und außerdem noch Galizien, die Bukowina und Dalmatien, insgesamt 300 208,67 qkmemit 22 144 244 E.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 4, S. 413Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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