Clairault (Alexis Claude), franz. Mathematiker, geb. 13. Mai 1713 zu Paris, wurde mit 18 Jahren auf Grund seiner Schrift «Recherches sur les courbes à double courburer (Par. 1731) Mitglied der Akademie. Mit Maupertuis nahm er 1736 die Meridianmessung in Lappland vor; ferner berechnete er die Bahn des Kometen von 1758 und erwarb sich namentlich Verdienste um die Theorie des Mondes. Er starb zu Paris, wo er als Privatgelehrter gelebt, 17. Mai 1765. Unter seinen Schriften sind noch hervorzuheben: «Théorie de la figure de la terrey (Par. 1743), Théorie de la lune (Par. 1752) und «Recherches sur les comètes des années 1531 ete. (Par. 1760).
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 4, S. 428Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei