FeedCornelius (Karl Sebastian)
NaturlehreBrockhaus 1882

Cornelius (Karl Sebastian), Physiker, geb. 14. Nov. 1819 zu Ronshausen in Niederhessen, studierte in Göttingen und Marburg Mathematik und Naturwissenschaften und habilitierte sich 1851 als Privatdocent an der Universität Halle, wo er seitdem durch Vorlesungen über Physik und Mechanik, über physik. Geographie und Meteorologie wirkte. Von seinen wissenschaftlichen Arbeiten sind keirnaa zuheben: Versuch einer theoretischen Ableitung der elektrischen und magnetischen Erscheinungen“ (Lpz. 1855), «lber die Bildung der Materie aus ihren einfachen Elementen » (Lpz. 1856), «Theorie des Sehens und räumlichen Vorstellens vom physik., physiol. und psychol. Standpunkte aus betrachtet o(Halle 1861), 4Zur Theorie des Sehens mit Rücksicht auf die neuesten Arbeiten in diesem Gebiete » (Halle 1864), «Über die Wechselwirkung zwischen Leib und Seeler (Halle 1871), „Zur Theorie der Wechselwirkung zwischen Leib und Seele⸗ (Halle 1866), Zur Molekularphysik (Halle 1875), «über die Bedeutung des Kausalprinzips in der Naturwissenschaft » (Halle 1867), «Meteorologiev (Halle 1863), 4Grundriß der 51 6 Geographie v (5. Aufl., Halle 1877), Küber die Entstehung der Welt, mit besonderer Rücksicht auf die Frage: ob unserm Sonnensystem, namentlich der Erde und ihren Bewohnern, ein zeitlicher Anfang zugeschrieben werden muß» (Halle 1870).

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 4, S. 603Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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