Coysevox (Charles Antoine), franz. Bildhauer, geb. zu Lyon 29. Sept. 1640, gest. zu Paris 10. Okt. 1720, Schüler von Lerambert, und einer der vorzüglichsten Künstler unter der Regierung Ludwigs XIV. Er ist nicht immer korrekt, aber seine Figuren sind ausdrucks⸗ und lebensvoll. Zu seinen schönsten Werken in Paris gehören: das Grabmal des Ministers Colbert, in der Kirche St.⸗Eustache; das Monument, welches er seinem Freunde, dem Maler Lebrun, in St. Nicolas du Chardonnet errichtete; das Mausoleum des Kardinals Mazarin. Der Kardinal ist kniend dargestellt; auf der Basis ihm zur Seite sitzen drei allegorische Figuren, welche die Treue, die Klugheit und die Fülle darstellen. Einige der besten Statuen des Tuileriengartens sind ebenfalls von der Hand dieses Meisters: der mißt, sind unter K aufzusuchen. flötenspielende Faun, die Flora, die Hamadryade längs dem Gitter des ehemaligen kaiserl. Privatartens, die Fama auf einem Flügelroß und der Merkur auf dem Pegasus, zwei an dem Durch-E* e nach dem Concordeplatz errichtete Gruppen. hinterließ auch treffliche Porträtbüsten. Vgl. Demenieux, «La sculpture et les sculpteurs français du XVIIL siècles (Par. 1882). Or, chem. Zeichen oder Symbol für Chrom.