Crati, Fluß auf der Halbinsel Calabrien in Süditalien, entspringt an der Pietra di Mola, fließt nach N. über Cosenza und mündet nach einem Lauf von 89 km in den Golf von Taranto. Sein längster Rebenfluß, der Macone, mündet rechts; links verbindet sich der C. kurz vor seiner Mündung mit dem Coscile. Von rechts erhält der C. in seinem obern Laufe auch den Busento (s. d.). Erau (La; spr. kro, auch kraü), bei den Römern Campi lapidéi (d. i. steinige Gefilde), später Campus Cravensis oder Cravus genannt, ein Landstrich im franz. Depart. Rhönemündungen, zwischen dem Kanal von Craponne im N., dem östl. Arm der Rhöne im W. und dem Etang de Berre oder Martigues im O. gelegen und von der Eisenbahn zwischen Arles und Marseille durchschnitten, umfaßt im weitesten Sinne eine Fläche von über 200 qkm, wahrscheinlich eine frühere Meeresbucht, die von den Geröllmassen der Rhöne und Durance ausgeullt ist, der aber die Betriebsamkeit der Anwohner immer mehr Terrain zu verschiedenen Kulturen abgewonnen hat. Der nördl. Teil, La Pleine