Crau, ist völlig steril, mehrere Fuß tief ganz mit glatten, oft faust⸗ bis kürbisgroßen Kieseln bedeckt, zwischen welchen kümmerliches Gras, selten La vendel, Thymian und andere gewürzhafte Kräuter eine willkommene Weide für Schafherden abgeben Die Schäfer, Bayles genannt, führen ihre Herden vom Frühjahr bis zum Herbste hinauf auf die Al penweiden des Dauphine. Der östl. Teil, La Crau Haute, ist mit Oliven⸗ und Mandelbäumen sowie mit Reben bepflanzt, welche einen geschätzten Wein geben. Der westl. Teil, der früher ebenfalls nur eine Steinwüste war, hat ein ganz anderes Ansehen gewonnen, seitdem man die schlammführenden Wasser eines Arms des Cra-Reuchtunnde und des Canal des Alpines zur Beruchtung des Bodens benutzt der schon eine 60 em dicke, fruchtbare Decke hat. Grune iesen, Maulbeer⸗ und Olivenpflanzungen bedecken als Cousous enannte Oasen jetzt au hier schon ausgedehnte Srhrte Die aus den obern Alpenthälern herbeigeführten Steinmassen, deren Gestein vielfach den Ursprung deutlich verrät, sind offenbar durch einen Riesengletscher hierhergebracht, welcher bis an den einst vorhandenen Meerbusen herunterreichte.