Cronegk (Joh. Friedr., Freiherr von), deutscher Dichter, geb. 2. Sept. 1731 zu Ansbach, studierte seit 1749 erst in Halle, dann in Leipzig die Rechte, wo er mit Gellert in Verbindung trat und mehrere satirische Angriffe gegen Gottsched und dessen Anhänger richtete. Später wurde er zum ansbachischen Rest Regierungs- und Justizrate ernannt. Er erhielt für seinen in gereimten Alexandrinern Dene deutiche „Codruso den von Nicolai für das este deutsche Trauerspiel ausgesetzten Preis, starb aber, noch ehe er die D davon erhielt, an den Blattern 1. Jan. 1758. Unter seinen didaktischen, lyrischen und moralisierenden Gedichten ist das Gedicht „Die Einsamkeiten » (Zür. 1757) vorzugsweise 3. nennen. Er war einer der ersten, welche in Deutschland auf die Schätze der span. Litteratur aufmerksam machten. C.s Schriften gab Uz (Lpz. 1760—61; 2. Aufl. 1771—73) heraus. Vgl. Henriette Feuerbach, eUz und C.y oi 1866).