Cucümis, schon den Alten bekannte Pflanzenattung aus der Familie der Cucurbitaceen, deren Arten, fast lauter einjährige, mittels Ranken klimmende und kriechende Kräuter, in den Tropengegenden beider Hemisphären, aber besonders Asiens und Afrikas, zu Hanse sind. Sie haben abwechselnde, gestielte, scharfhaarige, herzförmige, eckige oder gelappte, außerdem meist Rsen oder gezähnte Blätter, einfache Wickelranken und blattwinkelständige Blüten oder Blumenstände. Die Blüten sind klein, goldgelb, die weiblichen einzeln, die männlichen meist büschelweise gestellt. Die Samen der Früchte haben scharfe, nicht wulstig verdickte Ränder. Es gehören zu dieser Gattung die gemeine Gurke (C. sativus I.), die Schlangengurke (C. flexuosus L.), die echte Melone (C. Melo L.), die Wassermelone (C. Citrullus Ser.) und die Kolouinte (C. . bie JL.), außerdem verschiedene Verwfe z. B. die Stachelbeergurke, auch tachelbeerkürbis genannt (C. prophetarum L.), aus Arabien, mit kugeligen, kirschengroßen, borstig behaarten, gescheckten Früchten, C. Anguria L. aus Westindien und Brasilien, mit ebenfalls kugeligen, sternförmig gefleckten Früchten, u. a. m. (S. Gurke, Melone, Koloquinten.) (Hierzu eine Tafel: Cucurbitaceen.) familie aus der Gruppe der Dikotyledonen. an mißt, sind unter K aufzusuchen. kennt gegen 500 Arten, die sämtlich nur in den wärmern Gegenden wachsen und größtenteils auf l die Tropenländer selbst beschränkt sind. Es sind f krautartige Pflanzen oder Halbsträucher; ein großer Teil derselben besteht aus Kletterpflanzen oder auf der Erde 9 mpndeisch Gewachsen. Die Blüten der C. sind monöcisch oder diöcisch. Die Kelchröhre ist mit dem Fruchtknoten verwachsen, der r Rand des Kelchs ist meist radförmig oder glocken-1 förmig und gewöhnlich fünflappig. Die Blumentrone besteht in der Regel aus fünf freien Blumen-t blättern, doch können dieselben auch verwachsen sein, z. B. bei Cucurbita, Cucumis u. a. Sehr oft sind Kelch und Blumenkrone am Grunde miteinander verwachsen. Die Staubgefäße sind gewöhnlich in der Dreizahl vorhanden und zwar entweder frei oder untereinander verwachsen. Der Fruchtknoten ist in der Regel unterständig, besteht aus drei Carpellen und ist infolge dessen gewöhnlich dreifächerig. Die Frucht is in den meisten Fällen eine fleischige Beere und zwar oft von bedeutender Größe. Mehrere Arten der C. sind seit langer Zeit Kul⸗⸗ turpflanzen, so z. B. diejenigen der Gattungen Cucurbita und Cucumis; zu der erstern gehören die verschiedenen Kürbisarten, zu der letztern dagegen die Gurke, die Melone, die Koloquinte. (S. die betreffenden Artikel.) Ferner gehören hierher die Zaunrübe (s. Bryonia) und die sog. Spritzgurke (s. Eeballicum). Auch der Melonenbaum (f. Carica) wird von vielen Botanikern zu den C. gerechnet; doch stellt man denselben neuerdings in die Familie der Passifloreen. (Hierzu eine Tafel: