Crozophöra nannte Necker eine Pflanzengattung aus der Familie der Euphorbiaceen, deren vorzüglich in den Umgebungen des Mittelländischen Meers heimische Arten der Mehrzahl nach einjährige Kräuter, abwechselnde, einfache Blätter, einzeln oder geknäuelt stehende, unscheinbare Blüten haben und dreiknopfige, mehrsamige Kapseln tragen. Die männlichen Blüten haben einen fünfuuf biss Kelch, eine fade, derer lumenkrone und ünf bis zehn Staubgefäße, deren Fäden am Grunde in eine Säule verwachsen sind, die weiblichen ein zehnteiliges Perigon und drei Griffel. Eine im südl. Europa und Nordafrika häufig vorkommende Art, der Hombuschen, aut C. tinctoria Juss., mit eiförmig-rhombischen, ausgeschweiften, beiderseits sternfilzigen Blättern und iin n. ebenfalls sternfilzigen Kapseln, liefert das Lackmus in Fleckchen oder Tournesol, auch blaue Bezetten genannt, weshalb diese Pflanze hier und da, namentlich um Montpellier, augebaut wird. (S. unter Lackmus.)