Culteronisten oder Gongoristen, eine von Goöngora yArgote (s. d.) gestiftete span. Dichterschule. Eumä (grch. Kyme) in Campanien ist als die älteste griech. Niederlassung in Italien vielleicht schon um 1000 v. Chr. ohne Zweifel von dem uralten Kyme auf Euböa, dessen Tochterstadt auch die gleichnamige Stadt in Kleinasien gewesen sein wird, gegründet, galt aber nach dem frühen Verfall des euböischen. Kyme für eine der Gründungen von Chalkis auf Euböa oder auch des kleinasiat. Kyme. Die Stadt, welche zuerst auf der Insel Ischia erbaut, bald aber auf eine Anhöhe des gegenüberliegenden Festlandes verlegt wurde, gelangte früh zu Reichtum und Macht, gründete eine besondere Hafenstadt, Dikäarchia, später Puteöli genannt, und besaß eine bedeutende Flotte. Um 524 v. Chr. wies C. einen Angriff zahlreicher Scharen von Umbrern und Etruskern ab, etwa 20 Jahre später brachte es den Lateinern gegen die siegreich vorgedrungenen Etrusker Hilfe, worau Aristodem, der Held jener beiden Schlachten, si zum Tyrannen der Stadt aufwarf. Durch innern Zwist schon geschwächt, siegte C. noch 474 mit Hilfe der von Hiero esandten syrakusischen Trieren in einer großen Seesclacht über die Etrusker, unterlag aber 420 den Samniten. Im J. 338 wurde C. römisches Municipium mit beschränktem Bürgerrecht, an dessen Stelle später das volle trat; unter Augustus erhielt es eine röm. Kolonie, gelangte aber nie mehr zur frühern Blüte und wurde im 13. Jahrh. von Neapel aus zerstört; Reste der Befestigungsmauern und Trümmer von Tempeln sind noch erhalten. Von C. führt auch die cumäische Sibylle (s.d.) ihren Beinamen, die in einer der Höhlen in den Felsen, auf rmißt, sind unter K aufzusuchen. welchen C. lag, selbst oder in der Duche gehaust und Tarquinius die Sibyllinischen Bücher angeboten rr. soll. Cicero und andere vornehme Römer esaßen Landgüter bei C.