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GeschichteBrockhaus 1882

Dalmatins, Neffe Kaiser Konstantins d. Gr., wurde, nachdem er einen gefährlichen Aufstand eines Usurpators auf der Insel Cypern niedergeschlagen hatte, im J. 335 zum Cäsar erhoben und sollte nach des Kaisers Ableben neben seinem Bruder Hannibalianus und neben Konstantins drei Söhnen einen Teil des Reichs, nämlich Achaja, Macedonien, Thrazien mit Konstantinopel, selbständig regieren. Als aber Konstantin d. Gr. 337 gestorben war, veranlaßten die Söhne Konstantins, namentlich Constantius, zu Anfang Sept. 337 eine Meuterei der Truppen in Konstantinopel, die zunächst die ganze Erbschaft des Kaisers nur für Konstantins Söhne forderten, dann aber auch viele der übrigen kaiserl. Prinzen, unter ihnen auch den D., ermordeten.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 4, S. 788Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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