Daumont (eigentlich Attelage à la Daumont), Viergespann mit Stangenreitern. Dann, Flecken und Hauptort eines Kreises des Regierungsbezirks Trier in der preuß. Provinz Rheinland, liegt an der Lieser in 375 m Höhe, und ist Sitz eines Landratsamts und Amtsgerichts, zählt (1880) 807 E., welche Landwirtschaft treiben. Auf hohem Basaltfelsen stand ehemals die Reichsfeste D., der Stammsitz der österr. Grafen von D., jetzt Oberförsterei. — Der Kreis Daun zählt auf 610 akm (1880) 27475 C. und gehört zu den merkwürdigsten Gegenden der Eifel; um den Flecken D. finden sich fünf Eisensäuerlinge; der sog. Dauner Lei (d. h. Fels) ist ein Lavastrom, und zu der Dauner Berggruppe gehört der zweithöchste Berg der Eifel, der 691 m hohe Ernst⸗ oder Errensberg, außerdem Mäuse⸗, Kel⸗(674 w), Kessel⸗, Arnolfberg. Unter den Maaren ist das kreisrunde, steil und tief eingesenkte Weinfelder das bedeutendste. Dann, Pflanzenart, s. unter Galeopsis.