Deformitäten (lat.), d. h. Mißgestaltungen des lebenden Körpers, finden sich sowohl im Tier⸗ als im Pflanzenreiche. Die der Menschen und Tiere sind teils angeboren, teils im spätern Leben erworben. Die erste Klasse bilden die sog. Mißgeburten (s. d.)„ die der zweiten Klasse entstehen entweder infolge innerer Krankheiten, wie Knochenverkrümmungen durch Rhachitis, oder durch mechan. Verletzungen und die diesen npime Heilungsprozesse (3. B. verzerrende Narbenbildung, Verunstaltungen durch Conversations-Lexikon. 13. Aufl. IV. deforme Heilung von Knochenbrüchen). Manche D. beeinträchtigen oder bedrohen das Leben durch Hemmung wichtiger Eingeweide; andere verursachen nur mehr oder weniger leichte Beschwerden; noch andere verhalten sich in Hinsicht auf das Befinden des betroffenen Organismus ganz indifferent. Deyr., bei naturwissenschaftlichen Namen Abkürzung für Defrance (Jacques Louis Marin), Geade taturforscher, geb. 1758 in Caen, Senior der Geologischen Gesellschaft Frankreichs, gest. 12. Nov. 1850 in Sceaux; er schrieb: Tableau des corps organisés fossileso (Par. 1824). ö