Delaunay (Jules Elie), franz. Maler, geb. 12. Juni 1828 zu Nantes, war Schüler von Flandrin und Lamothe und besuchte dann die Ecole des beaux-arts, wo er 1856 für seine Rückkehr des junen Tobias den ersten Preis erhielt. Unter seinen ildern, die sich durch dramatische, lebensvolle Wahrheit auszeichnen, sind hervorzuheben Die Kommunion der Apostel (im Luxembourg), Der Kalpvarienberg, Der Schwur des Brutus (im Museum in Tours), Pest in Rom, Tod des Nessus (beide im Luxembourg). In neuerer Zeit malte D. fast ausschließlich Porträts.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 5, S. 14Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei