Delessert (Benjamin, Baron), franz. Gelehrter, geb. 14. Febr. 1773 in Lyon, gründete in Paris ein Bankiergeschäft, war 1817—38 Mitglied der Deputiertenkammer, seit 1844 Pair von Frankreich und starb 1. März 1847 als Präsident des Handelsgerichts der Seine. D. war als Vorstand der Armenhäuser von Paris, als Mithegründer der Sparkassen in Frankreich und durch liberale Unterstützung wissenschaftlicher und künstlerischer Bestrebungen sehr verdient. Er schrieb: Leones selectae plantarumo (5 Bde., 1820—39), (Recueil de coauilles décrites par Lamarcko (1840), Des avantages de la caisse d'épargnen (1835) u. s. w. nanuissiß (nach dem franz. Mineralogen Delesse genannt) ist ein schuppiges und kurzfaseriges Mi-Mandelsteinen als sekundäre Ausfüllung von Hohlräumen bald vollständige konzentrisch-schalige Mandeln, bald nur die äußern Krusten von andern kaltigen oder kieseligen Mandeln bildet. Die Härte ist nur 2,5, die Farbe olivengrün bis schwärzlichgrün. Chemisch besteht der D. aus dals Dird-Thonerde, Magnesia, Eisen, welches bald als Oryd, bald als Oxydul, bald als beides angegeben wird, und 11—12 Proz. Wasser; schmilzt vor dem Lötrohr nur sehr schwer, wird dagegen von Säuren sehr leicht fd Die Zersetzung des augitischen Gemengteils in den Melaphyren scheint es in erster Linie zu sein, wodurch das Material zum Absatz „des D. beschafft wird.