Demographie (grch 04 d. h. Beschreibung des diuos, worunter die riechen das Volk in seiner Beziehung zum Staate verstanden, im Gegensatz i EDyos, dem Volk in s Wort auf gemeinschaftiche Abstammung. Das Wort D. wurde zuerst von Achille Guillard in Eléments de statistique humaine ou Démographie comparéen (Par. 1855) 4.89. aber mehr in dem Sinne von Demologie (s. d.). Rümelin be uche mit D. die Stauisit, (Achenwall-Schlözersche) Richtung der Statistik im Gegensatz zu der mathematischen (Su milch-Queteletschen) Richtung, wofür er den Namen „Statistik (im engern Sinne) beibehält. Hiernach ist D. positive Volks⸗ und Staatskunde, und wird in dieser Begrenzung nach den bisherigen Methoden sowohl in egeographischend als astatistischen Büchern gelehrt. Engel faßt den Begriff D. weiter; er erkennt einen prinzipiellen Unterschied zwischen den genannten beiden Richtungen der Statistik nicht an und nennt D. die Wissenschaft, welche die Schilderung der sozialen und polit. Eigenschaften und Fähigkeiten des Volks, namentlich der staatlichen und andern menschlichen Gemeinschaften, zum Zweck hat. Vgl. =Zeitschrift des Preußischen Statistischen Bureaup (11. Jahrg., Berl. 1871).