FeedDepötplätze
GeschichteBrockhaus 1882

Depötplätze werden solche Festungen genannt, welche, ohne Fähigkeit, in den Gang der Operationen einzugreifen, wesentlich zur Erzeugung und Niederlage von Kriegsmaterial dienen, auf welches die operierende Armee zurückgreifen kann. (S. Festung.) D., welche behufs Anlage von Batterien, Trancheen als Niederlagen des nötigen Materials und Schanzzeugs eingerichtet werden, heißen Batterie⸗, beziehungsweise Trancheedepöts. Artilleriedepöts heißen im Deutsche Reiche die in Festungen und größern offenen Plätzen vorkommenden Behörden zur Verwaltung des Artillerie⸗ und gesamten Waffenmaterials. Remontedepöts nehmen die auf den Märkten aufgekauften jungen Pferde auf, bis sie das zur Einstellung in die Truppe geeignete Alter erreicht haben.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 5, S. 64Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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