Dickzüngler, ů unter Echsen. Dielinus, diklin oder diklinisch (grch., d. i. Wiaten, d. nennt man in der Botanik diejenigen lüten, die nicht beiderlei Geschlechtsorgane besitzen, Ge euthe entweder bloß männliche oder bloß weibliche enthalten. (S. Blüte.) Dielytra (wohl für Dielytra, Doppelbehälter) nannte De Candolle eine zur Familie der Fumariaceen (Erdrauchgewächse) gehörige Pflanzengattung, welcher schon früher von Barkhausen der Name Dicentra beigelegt worden war. Sie umfaßt perennierende Gewächse Nordamerikas und Nordostasiens und hat röhrige Stengel, mehrfach dreiählige Blätter und 2 Trauben geordnete Blumen, eren zwei äußere Blumenblätter nach unten sackförmig auslaufen. Staubgefäße vier bis sechs. Die Frucht ist eine mehrsamige Schote. Von den zu ihr gehörigen Arten ist die bekannteste und vielleicht auch die schönste D. spectabilis O0., vom Volke Jungfernherz genannt, mit lebhaft rosenroten Blumen, welche an den Spitzen der Stengel und Zweige zu prächtigen, graziös gebogenen Trauben gesammelt sind. Sie bildet einen bis Im hohen, hell-I Busch von edelm Anstand und bluht vom Mai is Nan im Topf und mäßig warm gestellt schon im März und noch früher. Kaum minder wertvolle Gartenzierpflanzen sind D. eximia OC. und D. formosa DC. Man vermehrt sie mit Leichtigkeit aus Wurzelschößlingen und durch Stockteilung. Am besten gedeihen sie in durchlassendem, dabei etwas frischem Boden und in einer Lage, die ebensowohl gegen heiße Mittagssonne wie gegen heftigen Wind +7 chützt ist. In den Sommermonaten erfordern sie reichliches Gießen. Diet. ..„Artikel, welche hier vermißt werden,