Dilln (auch »Dilleno, ungar. (Bélabänyav, d. i. Adalberts Grube oder Bergwerk), Bergstadt im Honter Komitat (Ungarn), 4kmevon Schemnitz (s. d.), mit dem es jetzt zu einer königl. Freistadt vereinigt ist. Die Stadt wurde gleich den übrigen nordungar. Bergstädten von Deutschen gegründet, erhielt ein Stadtprivilegium im 14. Jahrh., das König Ladislaus V. im J. 1453 erweiterte. Der Ort zählt etwa 1600 E., die größtenteils Slowaken sind. Der Bergbau ist schon lange in Verfall.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 5, S. 355Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei