FeedDiös-Györ (spr. Diohsch-Diör)
ErdkundeBrockhaus 1882

Diös-Györ (spr. Diohsch-Diör), Marktflecken im ungar. Komitat Borsod, am Szinvabache, durch Zweigbahn nach Miskolcz mit der ungar. Staatsbahn verbunden, zählt (1880) 4374 E., und hat eine warme Quelle mit Heilbad, eine Glashütte, Papierfabrik und Eisenhämmer, ferner viel Obst⸗ und Weinbau. Die Eisenwerke sind ungar. Staatseigentum. D. war ehemals ein befestigter Platz; das nahe gelegene Schloß ist schon längst eine Ruine. Der Ort hatte in der ungar. Kriegsgeschichte des 16. und 17. Jahrh. einige Bedeutung. der Gruppe der Monokotyledonen. Sie umfaßt nur wenige Gattungen, deren Arten fast sämtlich den wärmern Gegenden angehören; in Europa kommt nur eine Art vor. Es sind meist krautartige perennierende Pflanzen, seltener Sträucher oder Halbsträucher; alle Lentor windende Stengel, die aus einer meist knollenförmigen Wurzel bunten Bien Die zwitterigen und regelmäßig gebauten Blüten sind klein und unansehnlich; sie bahiehen aus einem sechsspaltigen Fruchtin sechs Staubfäden und einem sel hiehen s ruchtknoten, auf welchem drei Griffel stehen; sie sind fast sämtlich in Ahren oder in Trauben angeordnet.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 5, S. 376Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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