Dislokation, im militärischen Sprachgebrauch die Verteilung der Truppen in den Garnisonen, den Kantonnements, den Biwaks u. s. w. Bei der Friedens-D. sind andere Rücksichten maßgebend als im Kriege. Im erstern Falle ist auf die Territorialeinteilung des Landes, auf die Leichtigkeit der Unterbringung, vorhandene Kasernements, . f. w Räctvon ausreichender Größe, Ersatzbezirke u. s. w. Rücksicht zu nehmen; im Kriege gilt es, die Rücksichten auf Schlagfertigkeit mit denen auf Bequemlichkeit und Verpflegung im vorliegenden Falle möglichst in Einklang zu bringen; dabei sucht man den Dislokationsbezirken größerer Truppenkörper möglichst abgerundete Formen zu geben, damit die Befehlserteilung von den Stabsquartieren aus eine möglichst beschleunigte sein kann. ismal-Swamp, eine ausgedehnte Sumpflandschaft, die sich südlich von Norfolk im nordamerik. Stgate Virginien in einer Länge von 64 km und einer Breite von etwa 40 km bis in den Staat Nordcarolina erstreckt. Früher fast unzugänglich und nur wegen seines Reichtums an Schiffbauholz und Schindeln von Wert, ist ein Teil des Sumpfes durch Trockenlegung dem Ackerbau gewonnen und durch den 53 km langen Dismal-Swampkanal, welcher die Chesapeakebai mit dem Albemarle verbindet, einem regelmäßigen Verkehr dienstbar gemacht. In der Mitte des D. liegt der 10 EKm lange und 5 km breite Drummondsee. Ein großer Teil des wertvollen Holzes ist bereits gefällt. — Little-D. liegt etwas südlicher im Staate Nordcarolina und war zur Zeit der Sklaverei ein Zufluchtsort der flüchtigen Neger.