Dreber (Heinr. Franz), Maler, geb. in Dresden 9. Jan. 1822, Schüler der dortigen Akademie und Ludwig Richters, widmete sich ausschließlich dem Landschaftsfache. Mit 21 Jahren begab er sich mit Unterstützung der Akademie nach Italien, wo die Umgebung Roms, namentlich die Berge von Albano, ihm unerschöpflichen Stoff lieferten für seine ernsten, großartig und dabei mit wärmster Liebe für Detaildurchbildung ausgeführten Landschaftskompositionen. In der Villa Mattei dekorierte er den Speisesaal mit Gemälden, welche die Aufgabe erfüllen, lyrischen Dichtungen als Illustration zu dienen. D. starb in Rom 3. Aug. 1875. Seine besten Werke sind: Der Barmherzige Samariter lin der dresdener Galerie), das Nymphenbad, die Campagna. Drebkau, Städtchen in der preuß. Provinz Brandenhung, Regierungsbezirk Frankfurt, Kreis Kalau, 24 km im SO. von dieser Stadt, an der zur Spree gehenden Czieschoka und an der Linie bhn mit a. O.⸗Großenhain der Preußischen Staatsahn, mit einem Schlosse und (1880) 1183 E.