Dschamnotri, eine Anzahl dicht nebeneinander Dichamn heißer Quellen, unweit der Quellen der e schamna, unter 30 59“ nördl. Br. und 78° 35˙ östl. L. (von Greenwich), an der Westseite der west-n lichsten, auf den Karten der trigonometr. Aufnahme des betreffenden Teils von Britisch-Nordindien als Entfernung von der Stelle, wo die Dschamna zuerst als dünne Wasserader unter einem Felsen hervorschießt, beträgt nur etwa 1000 m. Die heißen Quellen brechen in der Höhe von 3600 m über der See mit Gewalt aus dem Granit hervor. Ihre Temperatur ist wenig unter dem Siedepunkt. Das Wasser ist geschmack- und geruchlos.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 5, S. 588Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei