Eibner (Joh. Georg), Architekturmaler, geb. zu Hilpoltstein in der Oberpfalz 16. Febr. 1825, begann seine künstlerische Laufbahn an der königl. Akademie in München. Sein erstes Bild, das alte Rathaus in München, wurde 1847 im Münchener Kunstverein ausgestellt. In der Folgezeit erntete er mit seinem regensburger Dom (1849) und Ansicht des bamberger Doms vielen Beifall. Anläßlich einer Rheinfahrt und mehrern Reisen durch Deutschland und die Niederlande von 1850 bis 1852, dann nach nin. talien (bis 1856) lieferte er eine beträchtliche Anzahl von trefflichen Ansichten architektonischer Objekte. Als E. 1860 und 1861 in Begleitung des russ. Fürsten Alexander Mestchersky Spanien besuchte, warf er sich fast aus 35 05 3 auf die Aquarelltechnik und vollendete so das 65 Blatt umfassende Album des Fürsten, von welchem 35 Blatt in Berlin erschienen. Seine Aquarelltechnik ist eine solide, den Grenzen dieser Kunstgattung angemessene; er verschmäht jeglichen, der Olmalerei abgelauschten Effekt und versteht es besonders bedeutsame Motive zu wählen. Der Vortrag ist breit und geistreich. . . 1868 zog der Künstler durch Italien, Venedig rona, auch deutsche Städte, Nürnberg, Prag, Paimn „Ulm lieferten ihm zahlreiche Stoffe. Zur Vermählung des Prinzen Leopold 1873 entwarf C. Ansichten der münchener Liebfrauenkirche und der königl. Residenz; eine Kollektion seiner Reisestudien erwarb König Friedrich Wilhelm IV. Er starb in München 18. Nov. 1877.