Elefantenorden, der erste dän. Orden, soll der Tradition nach zu Ehren eines dän. Kreuzfahrers gestiftet worden sein, der in einer Expedition gegen die Sarazenen einen Elefanten erlegte. Als heraldisches Emblem ist der Elefant in Dänemark jedenfalls sehr alt. Der E. existierte im 15. dwon d als geistlich-ritterliche Brüderschaft und wurde von Papst Pius II. 9. Juni 1462 bestätigt, worauf der König 9. Okt. 1464 die Stiftungsurkunde ausfertigen ließ. Der Orden wurde durch Friedrich II. 20. Aug. 1559 in einen weltlichen umgestaltet. Christian IV. vereinigte 1616 mit dem E. den von ihm errichteten Orden des geharnischten Arms, den indes Friedrich III. 1660 wieder von demselben trennte. Seine jetzige Gestalt erhielt der Orden 1. Dez. 1693 von Christian V., der ihm die noch gültigen Statuten verlieh. Nach denselben sollte der Orden, außer dem Könige als Großmeister und den Prinzen seines Hauses, aus 30 Rittern bestehen, zu welchen ausländische Fürsten und hohe Staats- und Militärbeamte Dänemarks, welche bereits den Danebrogorden besaßen, ernannt werden konnten, die aber luth. Glaubens und wenigstens 30 Jahre alt sein mußten. Die Ritter erhielten eine eigene Ordenstracht, aus einem Mantel von karmoisinrotem Samt mit einem silbernen achtspitzigen Stern bestehend. Die Insignien sind eine aus Elefanten und Warttürmen abwechselnd bestehende goldene Halskette und ein weißemaillierter Elefant mit rotem Turm an blaugewässertem Bande. Die Ordensdevise ist „Magnianimi pretiumv. Vgl. Berlien, Der C. und seine Ritter' (Kopenh. 1846). Clefantpapier (frz. Papier Eléphant, engl. elephant paper), ein Papiersormat von 780 mm Breite und 624 mm Höhe. CEleganz (lat.) bezeichnet in sprachlicher Hinsicht schon bei den Römern die mit Klarheit verbundene Korrektheit der Rede, wobei es namentlich darauf ankommt, daß der Ausdruck, indem er treu und wahr das Gedachte wiedergibt und zugleich grammatisch der richtige ist, natürlich, angemessen und treffend sei. Die E. erfordert daher nicht nur einen vollständigen Besitz des ganzen Sprachschatzes, sondern aucheine genaue Kenntnis des Sprachgebrauchs, um das Passende stets mit Sicherheit wählen und gleichsam herausfühlen zu können. Dann bezeichnet C. überhaupt dasjenige, was den Eindruck des Wohlgefälligen macht, besonders mit dem Nebenbegriff des Neuen und Modemäßigen. Bei den Italienern wird der Ausdruck vorzugsweise gebraucht von der Anmut im Vortrage eines Tonstücks, bei den Franzosen von der Gewähltheit und Zierlichkeit in der Kleidung, in der häuslichen Einrichtung u. s. w.