Elektrochemischer Schutz. Stoffe, welche sich in demselben elektrischen Zustande befinden, können sich nicht miteinander chemisch verbinden. Berührt man z. B. eine Kupferplatte mit einem Stück Zink, so wird erstere negativ elektrisch; sie kann sich daher mit dem ebenfalls negativ elektrischen Sauerstof nicht chemisch verbinden, und besitzt so vor der Oxydation einen Kelektrochem. Schutz» (Davy 1824). Solche vor Oxydationen schützende Metalle heißen Protektorene. Diese oxydieren oder verrosten dann um so stärker. Die eisernen Nägel an Kupferdächern rosten schnell, ebenso oxydiert durch Metalle verunreinigtes Quecksilber sehr leicht. Eiserne Solpfannen schützt man elektrochemisch durch Zink gegen das Rosten. Davys elektrochemischer Schutz des Kupferbeschlags mittels Zink an Schiffen wird nicht angewendet, weil sich am reinen Kupfer Schaltiere u. s. w. anhängen.