Emba, Fluß im Südosten des sog. Uralischen Gebietes des Gouvernements Orenburg im asiat. Rußland, entspringt mit drei Quellflüssen auf dem Mugodscharschen Landrücken und fließt langsam in südwestl. Richtung dem nordöstlichsten Teile des Kaspischen Meeres zu, in das er mit einem wasserarmen Delta ausmündet, der vor der Mündung liegenden Stelle des Meeres den Namen Emba-Liman angen Laufs Rebennl 100 mebreit, durch mehrere unbedeutende Nebenflüßchen nur spärlich genährt, trocknet er an seiner Mündung nach und nach aus, das sandige Ufer tritt immer mehr hervor und sein früherer Fischreichtum vermindert sich entsprechend. Mit dem Vorrücken der russ. Macht vom Ural, von Orenburg aus in das Aralbassin hat die Embalinie histor. Bedeutung erlangt. Als die Befestigungen zur Zügelung der wilden Kirgisenhorden in der be-Ansang t Richtung südlich vorrückten, wurde am Anfang des mittlern Laufs des Flusses der sog. Embaposten angelegt, von dem aus später wiederolte Rekognoszierungen auf das südlichere Ust-Urtlateau ausgeführt wurden. Auch bei der Embagelogt. Bei den ein Fort, Nischne-Embenskoje, angelegt. Bei dem siegreichen Feldzuge gegen Chiwa 1873 konzentrierte sich das oren urgische Detachement am Embaposten und rückte von dort über Karatamak längs des westl. Aralufers gegen das feindliche Chanat vor. Die an den Ufern der E. nomadisierenden Kirgis-Kaissaken sind der russ. Regierung jetzt ganz unterthan, welche übrigens danach strebt, die Herumstreifenden seßhaft zu teben oder, wenn sie ihr Nomadenleben nicht aufgeben wollen, noch weiter nach Asien hineinzudrängen, um das europ.⸗russ. Grenzgebiet möglichst von den herumstreifenden Scharen zu befreien.