Emulsion nennt man wässerige, durch fein verteiltes Fett oder Harz milchig-trübe lüssigkeiten. Natürliche E. sind: die Milch und der Chylus, künstlich erhält man E., indem durch Zusatz von Gummi oder ähnlichen Stoffen schleimig üb. oder tes Wasser mit Ol anhaltend geschüttelt wird, oder wenn dem zu verwendenden sser eine Spur Kalilauge (auf 11 destilliertes Wasser ein Tropfen) gefügt und dann mit dem Ol un Camer wird. der Pharmacie unterscheidet man en⸗ und lemulsionen. e werden aus ölreichen Samen, Mandeln, Mohn, Hanf u. s. w. dargestellt, indem die angefeuchteten Samen im Emulsionsmörser zum feinsten Brei zerrieben, dann mit Wasser in der erforderlichen Menge (1:10½) versetzt und koliert werden. Die als Damengetränk beliebte Mandelmilch ist eine Mandelemulsion. Zur Darstellung der Glemulsionen wird das Ol mit gepulvertem Arabischen Gummi und wenig Wasser zunächst zu einer salbenartigen Masse im Waser zuge er verrieben und dann das übrige asser zugesetzt, z. B. zur Darstellung von 100 g Olemulsion bringt man 5 g Gummi und 10 g O in den Mörser, fügt 7,5 g Wasser zu und reibt kräftig, bis das Ganze gleichförmig geworden ist, und verteilt alsdann unter Zusatz von fernern 77,5 g Wasser. Sollen der E. dieß andere Arzneistoffe zugesetzt werden, so sind diese in der fertig verdünnten E. zu lösen, resp. zu verteilen. Der in der Kosmetik verwandte Cold cream (s. d.) ist eine konsistente Walratemulsion. ö