Erchanger, ein öma Tad Graf in Schwaben, welcher unter dem König Ludwig dem Kinde mit seinem Bruder Berchtold zum Verwalter der königl. Güter und Einkünfte in Schwaben ernannt war und dort Herzog zu werden trachtete, wie sein Neffe Arnulf in Bayern. Wegen seiner Fehden mit dem Bischof Salomon von Konstanz durch König Konrad J. verbannt, kehrte er 915 eigenmächtig zurück und ließ sich nun wirklich zum Herzog ausrufen. Auf die Synode zu Hohenaltheim udlich von Nördlingen) Sept. 916 vorgeladen, stellte er sich mit seinem Bruder freiwillig, wurde aber von den Bischöfen zur Einsperrung in ein Kloster verurteilt und wahrscheinlich, weil er sich nicht fgen wollte, durch Konrad I. gefangen genommen. Der König ließ die Brüder und ihren Neffen Liutfrid jetzt als Hochverräter verurteilen und 21. Jan. 917 zu Adingen im Neckargau hinrichten. Die Ausbildung eines schwäb. Herzogtums war so vorläufig