Ernst August, Herzog von Sachsen-Weimar, eb. 19. April 1688 als Sohn Johann Ernsts III., siudierte in Halle, Jena und Utrecht und re ierte seit 1707 gemeinsam mit seinem Oheim Wilhelm Ernst, nach dessen Tod 1728 allein. Er liebte die Pracht und baute mehrere Jagdschlösser; auch verwendete er große Summen auf das Militär und auf seinen Hof. Im J. 1733 stiftete er den Orden der Wachsamkeit oder vom weißen Falken. Er starb 19. Jan. 1748 zu Eisenach. Vgl. Freiherr von Beaulieu-Marconnay, «Ernst August, Herzog von Weimar-Eisenachp (Lpz. 1872).
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 6, S. 313Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei