Esmeraldas, die nordwestlichste Provinz der südamerik. Republik Ecuador; dieselbe reicht von der Meeresküste zwischen der Bahia Panguapi im N. und der Punta Mangle im S. bis an den Fuß der Cordillere von Quito. Dieser flachste Teil der Republik, im Innern ganz mit Wald bedeckt, hat nur Höhen von 50—600 m aufzuweisen. Der einzige bedeutende Fluß der Provinz ist der Rio Esmeraldas oder Rio Perucho, welcher auf der Hochebene von Quito, am Fuße des Cotopaxi entspringt und als reißender Strom zwischen der Punta Galera und der Punta Verde in den Golf von Ancon des Großen Oceans mündet. Die Ausfuhr besteht vorwiegend in Kautschuk. Die Provinz zählt auf 19267 qkm (1878) etwa 10000 E., zum größern Teile an der Küste seßhaft (worunter 1500 Weiße und etwa 6500 civilisierte Indianer und Neger). In den Wäldern des Innern schweifen noch gegen 2000 nackte Cayapas umher. Hauptstadt der Provinz ist Esmeraldas am Flusse gleichen Namens.