Eulenpaar vertilgt, zumal wenn es Junge hat, mehr Mäuse als 10 Katzen zusammen, und es ist deshalb eine wahre Versündigung, den E. an ie stellen und sie, wie man zu thun pflegt, an die Scheunenthore zu nageln. Die aeworfen. Oie Reste werden als sog. Gewölle ausgeworfen. Die Färbung aller ist düster, aber feine Zeichnungen schmücken dennoch ihr Gefieder; die arktische Schnee-E., der Harfang (§. nivea), wird im Winter schneeweiß. Die . der E. reicht über die ganze Erde, und die Zahl der Arten ist Icher ziemlich bedeutend. Dem Volke sind sie von je unheimlich erschienen, teils Fhres ihres ungeselligen denen Win Lebens und ihres Aufenthalts in verlassenen Winkeln und Ruinen, teils wegen ihres klagenden Geschreies und des wunderlichen Ansehen ihres Kopfes und Auges teils endlich wegen ihrer Lichtscheu und ihres sonderbaren Betragens bei Tage. Insbesondere wird von dem Volke das Käuzchen oder der Steinkauz (S. noctua) sogar 0n einen Vorboten des Todes gehalten. Die Alten anden in ihnen den Ausdruck des Ernstes und Denkens, und daher war die südeurop. Zwergohreule (S. scops) der Minerva geheiligt. Mehrere Arten lassen sich zähmen, sind aber unangenehme Gesellschafter. Deutschland besitzt 11 Arten, von welchen der Uhu (S. bubo) die größte, die gemeine Schleiereule (S. flammea) aber die schönste und gemeinste ist. Man unterscheidet drei Haupt-Luncheln die Ohreulen (Bubonida) mit Federbüscheln an den Ohren, wozu der Uhu (S. bubo), die Waldohreulen (S. otus) und WehneDhrbüft gehbören; die Nachtkänze (Syrnida) ohne Ohrbüschel, aber mit einem Schleier, wozu der Waldkauz (S. aluco) und die Schleiereule gerechnet werden, und die Tagkäuze (Furnida) ohne Ohrbüschel und Schleier, die den übergang zu den Tagraubvögeln bilden und die Sperbereule (S. ulula), Schneeeule, den Steinkauz (S. noctua), die amerik. Höhleneule (S. cunicularia) und die Sperlingseule (S. passerina) begreifen. (Vgl. Tafel: Raubvögel.)