Ewig ist das Gegenteil von zeitlich, also entweder das Zeitlose, d. h. das, uer und de estimmungen des Anfangs, der Dauer und des Endes gar nicht angewendet werden können, oder die unendliche, unbegrenzte Zeitdauer selbst. Der Unterschied zwischen beiden Arten von Ewigkeit beruht darauf, daß die letztere nur gedacht werden kann bei veränderlichen Dingen, nicht aber bei einem schlechthin unveränderlichen Wesen. Denn weil in einem solchen nichts vergeht, so gibt es in ihm keine Vergangenheit, und weil in ihm nichts entsteht, keine Zukunft, sondern sein Dasein ist in einer in sich geschlossenen Gegenwart enthalten, welche die Platoniker deshalb unter dem Namen einer stehenden Gegenwart (Praesentia stans) unterschieden von der in die Vergangenheit abfließenden und aus der Raenest sich erneuernden Geenwart (praesentia fluens), worin die veränderichen Wesen ihr Dasein Hen M In Beziehung auf die Ewigkeit des göttlichen Wesens hat sich die Poras Religionswissenschaft nach des Augustinus organge von Anfang an den platonischen Begriff der zeitlosen Ewigkeit angeeignet. Im Lichte der Ewigkeity (sub specie aeternitatis) betrachten, ist die 6. B. von Spinoza und von Hegel chrer geiphilos. Forderung, die Dinge nicht in ihrer zeitlichen Erscheinung und in ihrem mechan. Ablauf, sondern in ihrem wahren Wesen und in ihrem innersten Zusammenhange zu erkennen. ö