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Recht & StaatBrockhaus 1882

Exequien (lat. exsequiae) hießen schon bei den Römern die Leichenfeierlichkeiten, von der Leichentrauer (Klagelieder u. dgl.) bis 6 dem ehrenvollen Leichengeleite (Standrede u. dgl.). Während der Zeit der Verfolgung mußten die Christen die Verstorbenen in der Stille 14 Seit Konstantins Zeiten bildete sich tlich ei ihnen eine bestimmte Ordnung der öffentlichen Leichenfeierlichkeit aus, beginnend mit der Totenwache, schließend mit der Eucharistie oder dem Liebesmahle. Exequialmesse heißt die für den Verstorbenen am Todestage oder bald nach der Beerdigung, oftmals auch am Jahrestage des Todes dargebrachte Messe.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 6, S. 474Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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