Exkavatoren oder Erdarbeiter 1 excavateurs, engl. excavators) sind eigentümliche Ausgrabe⸗ und Hebevorrichtungen von kranartiger Einrichtung und Wirkungsweise, die sowohl als Bagger (s. d.), wie zum Austiefen von Baugruben, zur Ausführung von Grabearbeiten beim Bau von Eisenbahnen u. s. w. dienen. Für letztern Zweck —4 dieselben die großartigste Verwendung beim au der Pacifiebahn gefunden. Die E. haben als wirksames Organ, ähnlich wie die Stiel⸗ oder Löffelbagger, eine mit einem Stiel versehene Schaufel, überdeckt, die treibende Maschine mit Ereubtech Dampfkessel. Der Eimer ist aus starkem Eisenblech hergestellt und an der arbeitenden Khnte mit einer Stahlplatte versehen, die mit vier stählernen Spitzen zum Auflockern des Erdreichs besetzt ist. Der Boden des Eimers wird mittels einer Leine von der Plattform aus geöffnet und schließt sich selbstthätig wieder. Wie aus der Figur ersichtlich, ist der Eimer mit einem starken Balken verbunden, der um einen nach Icneid einzustellenden Punkt drehbar ist, sodaß die schneidende Kante des Eimers einen Bogen von größerm oder kleinerm Radius beschreibt. Der Auf-⸗ und Niedergang desselben wird durch Anziehen einer starken Windenkette bewirkt; außerdem kann der den Eimer tragende Kranarm nach beiden Seiten hin beliebig herumgeschwenkt werden, sodaß der Eimer ein sehr großes abzugrabendes Gebiet bestreicht. Die Leistungsfähigkeit der Dampferdarbeiter ist eine sehr große Deiuite a und ai, welche sih in cylindrischer Quaranten haben, bewegen sich in den Scharnieren a- und as am untern Teil des eisernen Gestells i, in welchem eine Welle c gelagert ist. Dieselbe trägt eine größere Kettenscheibe I, von deren Umfang eine Kette k nach oben und über die Auslegerspitze des Krans zu dessen Windetrommel Hhr nähert, wobei, wie aus der Punktierung in Fig. 2 zu ers 0 durch ein Paar Lenkschienen e und er ein Schließen der Gefäße a und ar erfolgen muß. Der Kude Apparat hängt an einer zweiten, an der uerachse b angreifenden Kette ku, die nach einer suhrt i6 Windetrommel der Aufzugvorrichtung geührt ist. Wird der Apparat mittels dieser Kette niedergelassen, so sind die Klappen vermöge des Eigengewichts des Gestells i geöffnet und die beiden schneidenden Kanten s und s sinken, gleichfalls infolge der Schwere des ganzen Apparats, bis zu einer gewissen Tiefe in den Boden; durch Anziehen der bisher schlaffen Kette K wird hierauf ein weiteres Eindringen der Schneidkanten bewirkt, bis die Gefäße aufeinander treffen und in ihrem Hohlraum die abgeschnittene Erdmasse M aufnehmen. Ein weiterer Zug der Kette k hat das Aufsteigen des gefüllten Apparats zur Folge. Nachdem derselbe alsdann uüber das Transportfahrzeug gebracht ist, werden die Klappen durch Anzug der Kette KI eöffnet, worauf die Kette K schlaff wird und die Masse sofort aus den Gefäßen herausfällt. Bei steinigem Boden und zum Heben von Steintrümmern, z. B. nach Felssprengungen unter Wasser, gibt man den Zangenbacken der E. die aus Fig. 4 ersichtliche Form, welche ein besseres Eindringen derselben in die zu hebende Masse gestattet.