Faber (John), engl. Kupferstecher, geb. in Holland 1684, kam schon als Kind mit seinem Vater nach England und starb 2. Mai 1756 in Bloomsbury. Er stach über 160 Blätter, meist Porträts. Aber, bei naturwissenschaftlichen Namen Bezeichnung für Frederik Faber, geb. 1795 zu Odense auf Fünen, gest. 1828 als Regimentsauditeur zu Horsens in Jütland, bereiste 1819—21 Island und schrieb: Prodromus der isländ. Ornithologies (Kopenh. 1822), Ornithologiske Notitser som Bidrag til Danmarks Onord. (Aarhuus 1820, über das Leben der hochnord. Vögel Islandsv (2 Bde., Lpz. 1825 —26), Naturgeschichte der Fische Islandso (Frankf. 1829).
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 6, S. 502Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei