Fackeln waren schon im Altertum Zämem ich, sowohl bei festlichen Fackelläufen und-Tänzen, wie bei Leichenbegängnissen und den Hochzeitsfeierlichkeiten der Griechen und Römer, welche damit endigten, daß die Neuvermählte in das Haus des neuen Gatten geführt wurde, wobei ein Jüngling, der den Hymen vorstellte, mit der F. voranging. Der Genius des Todes wird mit gesenkter F. dargestellt. Auch war sie das Attribut mehrerer Göttinnen, wie der Proserpina, Demeter und Athene, sowie des Hymen; in der Ikonographie der christl. Heiligen des Dominicus, Theodorus von Tyra, Theodotus, der Eutropia u. a. Das Christentum adoptierte den Gebrauch der F., und noch jetzt bedient man sich sowohl der Pech⸗ als der Wachsfackeln bei festlichen Aufzügen, feierlichen Leichenbegängnissen, sowie zu Signalen u. s. w.