Fecit (lat.), abgekürzt Fec., ahat (es) gemachte, Signatur nach einem Namen, besonders unter eckert (Gustav Heinrich), Lithograph, geb. 3. März 1820 zu Kottbus in der Niederlausitz, kam frühzeitig nach Berlin, wo er an der Akademie durch Gottfried Schadow, sowie außerdem bei dem Lithographen Allert Remy Unterweisung empfing. F. widmete sich fast ausschließlich dieser reproduktiven Richtung seines Lehrers, obwohl er auch in Aquarell- und Pastellmalerei einiges versucht hat. Ferner existieren von ihm Porträts in Glmalerei. Seine besten Blätter sind nach P. Meyerheim, Ludwig Richter, L. Gallait, E. Begas, Martersteig u. a. entworfen. F. ist Mitglied der Akademie in München, lebt aber in Berlin.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 6, S. 630Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei