Federhärte, bei der Metallbearbeitung der durch purpurrote, violette oder dunkelblaue Farbe bezeichnete Härtegrad des Stahls, bei welchem sich derselbe schon einigermaßen gut feilen läßt und eine ausgezeichnete Biegsamkeit und Clasticität besitzt, der zufolge er sich zur Herstellung von Uhrfedern u. s. w. spring-box), in den durch Federwirkung bewegten Uhren der messingene Hohlcylinder, in welchem die stählerne Uhrfeder eingeschlossen ist. (S. Uhren.) tongue-plane), ein bei Zimmermanns⸗ und Tischlerarbeiten zur Herstellung der Mitt (s. d.) dienender Hobel, dessen Eisen in der Mitte der Schneide einen entsprechenden Ausschnitt hat. (S. Hobel.) — erici (Camillo), ital. Lustspieldichter, eigentlich Giovanni Battista Viassolo, nach andern Ogeri, geb. im April 1749 zu Poggiolo di Garessio in der Provinz Mondovi, bildete sich zu Ceva und Turin, studierte die Rechte und wurde 1784 Richter zu Govon bei Asti. Der König Victor Amadeus III. lernte ihn in dieser Stellung kennen und ernannte ihn zum Richter in Moncalieri. Aus Liebe zu einer Schauspielerin, Camilla Ricci, gab er jedoch später seine Stelle auf, widmete sich dem Theater und schloß sich einer Schauspielergesellschaft an. Deshalb von seinen Eltern verstoßen, nannte er sich nun F., zusammengezogen aus fedeie alla Ricci. Er starb zu Turin 23. Dez. 1802. Unter seinen Theaterstücken sind LAvviso ai mariti v, 4Lo Scultore e il Ciecos und Enrico IV. al passo della Marna als die vorzüglichsten zu nennen. Sein Lustspiel KLa bugia vive pocov kam unter dem Titel Gleiches mit Gleichemo durch Vogel auf die deutsche Bühne. Seine «Opere teatralio erschienen unter anderm zu Florenz (10 Bde., 1794—97), Venedig (10 Bde., 1807) und Turin (5 Bde., 1808). ederkohl, s. unter Brassica. ederkraft, s. Elasticität. régulateur; engl. flyer-lathe), eine zur Herstellung sehr loser Gewebe dienende Vorrichtung am Webstuhl. (S. La de und Weberei.)