FeedFeldbausch (Felir Sebastian)
Literatur & SpracheBrockhaus 1882

Feldbausch (Felir Sebastian), verdienter deutscher Schulmann, geb. 25. Nov. 1795 zu Mannheim, besuchte das dortige Lyceum, später das zu Rastatt, studierte in Heidelberg die klassischen Sprachen, erhielt 1820 eine Anstellung an dem Gymnasum zu Donaueschingen und bald darauf an dem Lyceum zu Rastatt. Im J. 1844 wurde er Direktor des Lyceums zu Heidelberg, 1850 Mitlied des Oberstudienrats in Karlsruhe mit dem itel eines Geh. Hofrats. Im Jan. 1862 nahm er seine Entlassung aus dem öffentlichen Dienst. F. starb zu halenahs 1. Febr. 1868. Unter F.s Schriften haben besonders die Griech. Grammatiko (Heidelb. 1823; 5. Aufl. 1862) und die Lat. Grammatiky (7. Aufl., Heidelb. 1865), denen sich ein (Kleines lat. Wörterbuch (3. Aufl., Karlsr. 1848) und die 4Griech. Chrestomathie » (8. Aufl., Heidelb. 1865) anschlossen, günstige Aufnahme und große Verbreitung gefunden. Außerdem sind zu erwähnen: „Deutsche Metrik nach Beispielen aus klassischen Dichtern» (Heidelb. 1841) und die sehr brauchbaren Ausgaben des Cornelius Nepos 2 Bde., Heidelb. 1828), der Metamorphoseno des Ovid (4. Aufl., Karlsr. 1865) und der « Episteln v des Horaz (2 Bde., Lpz. u. Heidelb. 1860).

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 6, S. 648Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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