Heinsius (Otto Friedr. Theod.), deutscher Sprachforscher, geb. 6. Sept. 1770 in Berlin, wurde, nachdem er Philologie studiert, 1795 in seiner Vaterstadt am Friedrich-Werderschen Gymnasium angestellt und 1801 Professor am Gymnasium zum Grauen Kloster, wo er allmählich zum ersten Lehrer und Prorektor emporstieg. Ende 1847 trat er in den Ruhestand und starb 19. Mai 1849. Seine Hauptschriften sind: „Deutsche Sprachlehrer (3 Bde., Berl. 1798; 5. Aufl. unter dem Titel Teuto, 6 Bde., 1835), «Kleine deutsche Sprachlehres (Berl. 1804; 13. Aufl. 1834), „Der Bardenhain » (4 Bde., Berl. 1808; 3. Aufl. 1820), „Geschichte der deutschen Litteraturv» (Berl. 1810; 5. Aufl. 1832), vor allem aber «Volkstümliches Wörterbuch der deutschen Sprache (4 Bde., Hannov. 1818 —- 20).