FeedFelix V.
GeschichteBrockhaus 1882

Felix V., früher Herzog Amadeo von Savoyen, geb. 1383, übergab 1434 seinem Sohn Ludovico die Regierung seines Landes und zog sich mit einigen Genossen nach Ripaille am Genfersee zurück, wo sie nach den Satzungen des ritterlichen Eremitenordens des heil. Mauritius lebten. Als das Baseler Konzil (s. d.) —f⁷7 IV. abgesetzt hatte, wußte er seine eigene Wahl zu veranlassen, die am 5. Nov. 1439 erfolgte und 5. Jan. 1440 angenommen ward, worauf er sich F. nannte. Das Ansehen des Konzils sank aber immer mehr, Eugen IV. gelang es mit den meisten weltlichen Mächten sich zu vergleichen, und 1449 mußte F. auf die päpstl. Würde verzichten. Er erhielt den Titel eines Kardinals von San-Sabina, die Würde eines päpstl. Generalvikars für Savoyen, Basel u. s. w. und starb 7. Jan. 1451 zu Genf. élix (Rachel), s. Rachel Felix). elix von Valois, ein Einsiedler in einem Walde der Diöcese Meaux, begründete mit Johann von Motha den Orden der Trinitarier (s. d.). Sein Gedächtnistag ist der 20. Nov.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 6, S. 663Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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