Ferraris (Joseph, Graf), österr. Feldmarschall, geb. 20. April 1726 zu Luneville, trat 1741 als Kadett in ein Infanterieregiment und wurde in der Schlacht bei Czaslau so schwer verwundet, daß er für tot liegen blieb. F. war 1758 bereits Oberst und erstürmte bei Hochkirch an der Spitze seines Regiments eine Batterie von 18 Geschützen. Im J. 1761 wurde er Generalmajor, dann Direktor der Conversations-Lexikon. 13. Aufl. VI. Artillerie in den österr. Niederlanden, 1773 Feldmarschalllieutenant und 1775 Gouverneur von Termonde. Er leitete die Ausführung der vorzüglichen Karte der Niederlande, wurde 1784 Feldzeugmeister und zeichnete sich im Feldzuge von 1793 bei Onaing, Estreux und Valenciennes abermals hervorragend aus. F. starb 1. April 1814 zu Wien.