Feudum (mittellat.), entstanden aus Feodum (. d.), bezeichnet das Lehn (f. d.) oder Nutzeigentum, im Gegensatz zum Allod (s. d.), dem freien, der uneingeschränkten Verfügung des Inhabers unterworfenen Grundeigentum.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 6, S. 748Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei