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AllerleiBrockhaus 1882

Fitz, ein altnormann. Wort, dessen Ursprung in dem altfranz. fils, d. i. Sohn, zu suchen ist. Wie das Mac der Schotten, das O' der Irländer oder das Ben der Orientalen, zeigt das F. mit einem Eigennamen verbunden einen Abkömmling des Genannten an. So die von edeln Normannen stammenden Familien Fitzalan, Fitzwalter, Fitzwilliam, Fitzherbert in England, Fitzgerald, Fitzmaurice, Fitzgibbon in Irland. Zuweilen deutete das F. auch auf die uneheliche Abkunft, obgleich dieser Begriff nicht notwendig damit verbunden war. Erst in neuerer Zeit ward es ausschließlich zur Bezeichnung der Abstammung bei natürlichen Söhnen der Könige und Prinzen gebraucht, wie in Fitzroy, Fitzjames und Fitzelarence. itzgerald (Edward, Lord), geb. 15. Okt. 1763 auf Schloß Carton bei Dublin, war das Haupt der irischen Partei, welche die Losreißung Irlands von Großbritannien anstrebte. Er hatte sich zu diesem Zwecke mit dem pariser Direktorium in Verbindung gesetzt, aber die Verschwörung wurde verraten, F. zu Dublin 19. Mai 1798 verhaftet und in das Gefängnis von Newgate gebracht, wo er sich 4. Juni 1798 ermordete. Seine Frau, Pamela, war eine natürliche Tochter des Herzogs von Orleans, Egalité; sie kam nach der Julirevolution nach Paris und starb daselbst im Nov. 1831.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 6, S. 855Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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