Flechtarbeit (frz. ouvrage tressé, ouvrage cordonné, ouxvrage natté; engl. twisted work, plaited worlh), s. Flechten. zeichnung für alle schuppigen oder Krusten bildenden Hautausschläge. Dahin gehören vor allen die Psoriasis oder Schuppenflechte, die Kleienflechte oder Bäckerkrätze (kleienförmige Abschuppung auf verdickter, geröteter, juckender Haut) und der Lichen oder die Knötchenflechte (kleine, meist in Gruppen stehende Knötchen, die n abschuppen); ferner der Prurigo oder die juckende F. Lrodfchen flache, heftig juckende Knötchen, die ein Tröpfchen Flüssigkeit enthalten), das Ekzema oder die nässende 5. (die entzündete, juckende Haut scheidet eine wässerige Flüssigkeit ab, welche zu schuppenförmigen Krusten eintrocknet), der Herpes oder die Bläschenflechte (gruppenweise stehende, zu Schorfen eintrocknende Bläschen), der Lupus oder die fressende F. (Hautknötchen und Entzündungen der Haut, welche ineinander übergehen, die Haut völlig zerstören und unaufhaltsam um sich greifen) und die Rupia (Rhypia) oder die Schmußflechte ( große, einzelne, flache Blasen, deren eiteriger und blutiger Inhalt zu dicken, festen Borken eintrocknet). Manche dieser Ausschläge sind erblich, andere entstehen infolge von Hautreizen, noch andere sind die Ursachen Ursprungs; von andern wieder sind die Ursachen unbekannt. (S. Hautkrankheiten.)